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Katja Kipping

Verfestigung der Kinderarmut ist Armutszeugnis

In Deutschland leben rund 21 Prozent aller Kinder mindestens fünf Jahre dauerhaft oder wiederkehrend in Armut. Weitere zehn Prozent befinden sich an der Grenze zwischen dauerhaft gesicherter und nicht gesicherter Lage und rutschen immer wieder in Armut. Zur Veröffentlichung der Bertelsmann-Studie zur Kinderarmut erklärt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Die dramatische Verfestigung der Kinderarmut ist ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen in einem der reichsten Länder der Welt. Wenn mehr als jedes fünfte Kind dauerhaft in Armut lebt, dann läuft etwas grundlegend schief – und das nicht erst seit gestern. Gerade von einer möglichen Jamaikakoalition, der Koalition der Reichen, ist sozialpolitisch leider keine Besserung zu erwarten.

DIE LINKE setzt sich deshalb gemeinsam mit vielen Wohlfahrtsverbänden für eine Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro, für ein Kindergeld in Höhe von 328 Euro für alle Kinder und Jugendlichen und für den Ausbau der sozialen Infrastruktur ein. Da Kinderarmut auch ihre Ursachen in der Armut der Eltern hat, streiten wir auch  für einen Mindestlohn von 12 Euro und eine sanktionsfreie, individuelle Mindestsicherung von derzeit 1050 Euro netto.

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