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Frankfurt am Main

Wohnungssituation Frankfurt: Für 50 Prozent das Problem Nr. 1

Der Magistrat hat die Ergebnisse der Frankfurter Bürgerbefragung 2016 veröffentlicht. Eine Mehrzahl der befragten Frankfurter Bürger*innen sehen den Wohnungsmarkt weiter als größtes Problem in der Stadt.

Mehr als die Hälfte der Befragten machen sich Sorgen wegen fehlender Wohnungen und steigender Mieten. Für Eyup Yilmaz, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer, sind diese Sorgen der Bevölkerung mehr als berechtigt und sehr konkret. „Die Ergebnisse der Befragung sind ein klarer Auftrag an die Politik, endlich zu handeln“, sagt er.

Yilmaz: „Immer neue Bürotürme, wie der `Spin Tower´ am Güterplatz mit einem Hotel und Büros oder absurd teure Wohnhochhäuser sind genau das Gegenteil von dem, was in dieser Stadt gebraucht wird. Im Neubau müssen bezahlbare Wohnungen entstehen. Im Bestand müssen günstige Mieten bestehen bleiben. Das sind die richtigen Antworten auf die Nöte und Sorgen der Menschen. Der Magistrat muss jetzt die richtigen Schlüsse aus der Befragung ziehen und sich um das Problem Nr. 1 in Frankfurt kümmern.“

Er sieht in den Ergebnissen der Befragung die Forderungen der LINKEN bestätigt. „DIE LINKE. im Römer wird nicht nachlassen, den Bau von mehr geförderten und damit bezahlbaren Wohnungen zu fordern und für eine Ausweitung der Sozialbindung zu kämpfen“, sagt Yilmaz und fügt hinzu: „Die stadteigene Wohnungsgesellschaft ABG Holding ist für uns der wichtigste Akteur, um bezahlbaren Wohnraum für die Frankfurter*innen zur Verfügung zu stellen.“

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