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Kreis Aurich

Winterchaos streckenweise hausgemacht

"Wer über das Chaos bei der Bahn klagt, sollte nicht über den neoliberalen Kahlschlag an öffentlichen Einrichtungen schweigen", meint Martin Heilemann. Der Auricher Kreistagsabgeordnete der LINKEN reagiert damit auf Äußerungen des Hinteraner Bundestagsabgeordneten Garrelt Duin, der das Bahnchaos im Weihnachtsverkehr kritisiert hatte. "Anstatt wortreich die Mängel zu beschreiben, hätte er sich lieber an die eigene Nase fassen und den Bürgern erklären sollen, dass die herrschende Politik die Hauptverantwortung dafür trägt", sagt Heilemann.

Privatisierungswahn und Renditedruck habe die Bahn vor die Hunde gehen lassen. Nach tausendfachem Stellenabbau fehlten jetzt die Mitarbeiter, um Gleise, Weichen und Oberleitungen von Schnee und Eis frei zu halten. Das gleiche gelte auch für die Räumdienste vor Ort. Zwar seien die Schneekapriolen um Weihnachten vor allem im Nordteil des Landkreises höhere Gewalt. Jedoch kämen die Räumdienste deswegen nicht nach, weil sie für die Größe des Landkreises einfach nicht ausreichten. Ein Übriges täten dann noch die Einsparungen in den kommunalen Bauhöfen: "Wer den öffentlichen Dienst kaputt spart, muss sich nicht wundern, wenn selbst mittelmäßige Winter die Straßen zu eisglatten Rutschbahnen werden lassen".  Das Beispiel der Niederlande mit seinen vorbildlich geräumten Straßen zeige, dass es auch anders gehe: „Dort spielt man nicht aus Kostengründen mit dem Leben der auf sichere Straßen angewiesenen Verkehrsteilnehmer “, so Heilemann.

 

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