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Frankfurt am Main

Warnstreiks notwendig und unterstützenswert!

„In Frankfurt z.B. klagen  SozialarbeiterInnen und Sozialpädagogen über zunehmende Arbeitsverdichtung und wachsenden Stress, weil etwa durch die räumliche Zentralisierung in der Kinder- und Jugendhilfe  lange Fahrtzeiten zu den Klienten  anfallen oder darüber, dass fachliche Standards  unter Sparzwängen leiden.  Aber auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen steigende Ansprüche ohne weiter Kosten oder Personalausstattungen erfüllt werden“, berichtet Pauli aus Gesprächen mit Beschäftigten bei den Sozial- und Erziehungsdiensten. 

Im Bereich der Kinderbetreuung und der Pflege gibt es einen erheblichen Personalmangel. Einige Kindertagesstätten können nicht alle Plätze belegen, weil keine Erzieherinnen oder Erzieher  zu finden sind.

„Eine wachsende Stadt wie Frankfurt, ist dringend darauf angewiesen, dass sich genügend Menschen für die Berufe in den Sozial- und Erziehungsdiensten interessieren. Deshalb muß die Stadt die Rahmenbedingungen so attraktiv machen, dass sich genügend Bewerber oder Bewerberinnen  finden. Und Frankfurt kann es sich leisten“, führt Pauli weiter aus.

Deshalb unterstützt die Fraktion DIE LINKE. im Römer die Forderungen von Verdi und GEW in diesem Arbeitskampf.

„Frankfurt sollte mit gutem Beispiel vorangehen und auch bei den  anderen kommunalen Arbeitgebern dafür werben, den Beschäftigten und ihren gewerkschaftlichen Vertreterinnen endlich ein vernünftiges Angebot zu unterbreiten“, fordert Pauli.

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