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Kiel

Taubenschlag für Kiel: Erfolg für Tauben und LINKE

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt die Entscheidung des Innen- und Umweltausschuss, einen ersten Taubenschlag in Kiel einzurichten. „Wir hätten uns natürlich gefreut, wenn unser Antrag den Ausschuss unverändert passiert hätte und so das Tierheim auch schon beim Bau des Taubenschlags finanziell unterstützt worden wäre, aber auch so ist dieser Beschluss ein echter Gewinn für Kiel und wir danken den Kooperationsfraktionen, dass sie uns hierbei unterstützt haben!“, freut sich Ratsfrau Svenja Bierwirth, umweltpolitische Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE.

 

Taubenschläge helfen durch gezielte Fütterung nicht nur gegen Mangel- oder Fehlernährung von Tauben sondern bieten auch die Möglichkeit zur medizinischen Versorgung und  - durch den Einsatz von Ei-Attrappen - tierschutzgerechten Regulierung der Bestände. Zudem zeigen Erfahrungen, dass die Tiere in gut betreuten Taubenschlägen einen Großteil ihrer Zeit verbringen und es so im übrigen Stadtgebiet für weniger Konflikten und Verschmutzungen durch die Tauben kommt. Taubenschläge sind daher für alle Seiten, sowohl für die Tauben selbst  und für Tierschützer*innen, als auch für Menschen, die sich durch Tauben belästigt fühlen, positiv. Sozusagen eine Win-win-win-Situation.

„Meiner Meinung nach wäre es im gleichen Zuge dringend notwendig gewesen, dem Tierschutzverein sofort auch wieder eine Ausnahmegenehmigung vom Taubenfütterungsverbot zu erteilen. In der aktuellen, durch die Pandemie verursachten, Situation, leiden die Tiere extrem unter Futtermangel und auch für den Erfolg des künftigen Taubenschlags wäre es gut gewesen, wenn die Tauben schon jetzt durch gezielte Fütterung für den bevorstehenden ‚Umzug‘ gebunden worden wären. Aber ich bin mir sicher, dass in dieser Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und auch die Ausnahmegenehmigung – wenn auch etwas später als von uns gewünscht – noch kommen wird!“, so Björn Thoroe, Mitglied der Ratsfraktion DIE LINKE im Innen- und Umweltausschuss, hoffnungsvoll zum Abschluss.

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