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Frankfurt am Main

Solidarität mit den Landesbeschäftigten in Hessen

Anlässlich der Tarif- und Besoldungsrunde für die hessischen Landesbeschäftigten erklärt Monika Christann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer: „DIE LINKE. unterstützt die Forderungen der hessischen Landesbeschäftigten und steht solidarisch an ihrer Seite. Die Forderungen von ver.di nach fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro monatlich, sowie der Erhöhung des Entgelts für die Auszubildenden um 100 Euro monatlich sind richtig. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben gerade in der Corona-Krise Großes geleistet, das muss sich nun auch auf dem Lohnzettel bemerkbar machen.“

 

Auch die weiteren Forderungen der organisierten Beschäftigten sind überaus berechtigt. „Der Befristung muss endlich Einhalt geboten werden, es muss ein Anrecht auf mobiles Arbeiten durchgesetzt werden und auch studentische Hilfskräfte müssen nach Tarif bezahlt werden. DIE LINKE. im Römer unterstützt die Beschäftigten und beteiligt sich daher an den geplanten Streikhandlungen“, so Christann weiter.

Applaus und Lob alleine reiche nicht. Christann abschließend: „Davon können die Beschäftigten Ihr Leben nicht bestreiten! Bereits jetzt werden die durch Corona entstandenen Steuerausfälle sowie die notwendig gewordenen Mehrausgaben in den Vordergrund gestellt und so die berechtigten Tarifforderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen. Die langfristige Finanzierung der coronabedingten Kosten dürfen nicht den Arbeitnehmer*innen aufgebürdet werden, sondern müssen über einen gerechten Lastenausgleich von den Reichen und Super-Reichen im Land getragen werden.“

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