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Frankfurt am Main

Sexuelle Selbstbestimmung für alle!

Stadtverordnete der Fraktion DIE LINKE. im Römer folgten heute dem Aufruf zum Widerstand gegen die Mahnwachen bei pro familia des Bündnisses Frankfurt für Frauenrechte.

Merve Ayyildiz, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer, erfreut sich: „Wir stehen heute hier mit 50 anderen Politiker*innen und engagierten Menschen, die für die Rechte von Frauen* und sexuelle Selbstbestimmung einstehen. Es ist gut, dass sich in Frankfurt Widerstand regt und wir fundamentalistischen Christ*innen nicht das Feld überlassen.“

Seit einigen Jahren greifen vermehrt Neue Rechte und religiöse Fundamentalist*innen, Errungenschaften der Emanzipation an. Seit Aschermittwoch stehen fundamentalistische Christ*innen mit ihrer Kampagne „40days for life“ erneut vor den Türen von pro familia. „Es ist absurd genug, dass mit dem Paragrafen 219a Ärzt*innen das Informationsrecht über den Schwangerschaftsabbruch genommen wird, während gleichzeitig Schwangere*, die einen Abbruch wünschen, zu einem Beratungsgespräch verpflichtet werden. Durch die Mahnwachen der fundamentalistischen Christ*innen werden sie nun auch noch darin beschnitten, dieses Gespräch anonym und ohne Belästigung in Anspruch nehmen zu können“ so Ayyildiz. Vor allem für Schwangere in verzweifelten Situationen sei dieser Spießrutenlauf nicht zumutbar.

„DIE LINKE. im Römer ist für sexuelle Selbstbestimmung. Für uns ist Information ein erster Schritt, daher stehen wir für die Abschaffung des Paragrafen 219a“, ergänzt Ayyildiz. 

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