Hessen - Frankfurt

Kita-Sanierung: Warum treiben private Planer die Kosten in die Höhe?

Die Kita 127 „Aquarius“ in Zeilsheim soll saniert werden. Das ist gut, findet DIE LINKE. „Schlecht ist allerdings, dass die Kosten dafür plötzlich 600.000 Euro mehr ausmachen als ursprünglich veranschlagt“, kritisiert Lothar Reininger, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Römer. „Diese Steigerung lässt sich nicht durch die Teuerungsrate erklären.“ Sie liege daran, dass die Stadt einen Teil der Arbeiten an externe Planer vergeben habe.

Wenn man diese von städtischen Angestellten hätte ausführen lassen, wären die Kosten niedriger gewesen. Die gestiegenen Kosten sind umso weniger nachzuvollziehen, als dass das nicht die erste Kita dieses Bautyps ist, die saniert wird.Der Privatisierungswahn greift immer weiter um sich. Oft wird behauptet, private Unternehmen machen alles besser als die Kommunen. Hier sieht man: Das stimmt nicht. Es wird teurer. DIE LINKE. thematisiert diesen Fakt in einer Anfrage an den Magistrat und will wissen, warum externe Planer beauftragt und die Planungs- und Überwachungsaufgaben nicht mehr vom Hochbauamt weiter ausgeführt wurden.

Über Privatisierung und Rekommunalisierung debattiert Reininger auch auf dem Podium der Veranstaltung des DGB Frankfurt:„Neuseeland kauft die Eisenbahn zurück – wann rekommunalisiert Frankfurt die Müllentsorgung?“ Sie findet am Montag, 8. September, um 18 Uhr, im Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 statt.

Fraktion DIE LINKE. im Römer

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