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Frankfurt am Main

Kinderarmut: Ein Armutszeugnis für Frankfurt

Laut Landessozialbericht der hessischen Landesregierung ist die Anzahl armer Menschen seit 2010 kontinuierlich angestiegen. In Frankfurt beziehen 75 033 Menschen Hartz IV Leistungen. Je länger die Kinder in Armut leben, desto negativer sind die Folgen. In Frankfurt befinden sich ca. 10 748 Kinder unter 15 Jahre bereits länger als drei Jahre in einem Regelleistungsbezug - mit all den negativen Auswirkungen auf deren materielle Versorgung, Bildungsbiographie, soziale, kulturelle, physische und psychische Entwicklung.

„Die Anzahl der von Armut betroffenen Menschen, insbesondere die der Kinder, ist ein Armutszeugnis für die reiche Stadt Frankfurt. Seit Jahren verwalten der Bund, das Land Hessen und die Kommune lediglich die Armut, anstatt entschlossen gegen ihre Ursachen vorzugehen. Kinderarmut ist immer auch Einkommensarmut der Eltern. Nachhaltige Armutsbekämpfung darf nicht von Konjunkturschwankungen abhängen. Es kann nicht sein, dass sobald die Prognosen für den Haushalt negativ ausfallen, darüber nachgedacht wird, bei den sozialen Ausgaben zu sparen. Wie es der Hessische Rechnungshof und der Kämmerer der Stadt Frankfurt tun, wenn sie über Kürzungen der sogenannten freiwilligen Leistungen nachdenken“, kritisiert Dalhoff.

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