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Aachen

Keine Grabsteine aus Kinderarbeit - LINKE begrüßt Verbot und kritisiert langjährige Untätigkeit

Am Mittwoch dem 7. Dezember berät der Stadtrat unter anderem den I. Nachtrag zur Friedhofsatzung der Stadt Aachen. Darin soll u.a. ein Verbot von Grabsteinen aus Kinderarbeit verankert werden. Ein Schritt auf den DIE LINKE lange gewartet hat. „Wir haben vor ziemlich genau sieben Jahren einen entsprechenden Antrag gestellt“, erinnert sich der damalige Ratsherr Andreas Müller. „Bereits damals haben alle zugestimmt, dass da etwas passieren muss. Aber weil es rechtliche Unsicherheiten gab, musste das Thema auf Eis gelegt werden.“ „Noch vor einem Jahr hat ein Steinmetz aus Nürnberg recht bekommen, der gegen eine entsprechende Satzung geklagt hat“, ergänzt Lasse Klopstein, der DIE LINKE im Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb vertritt, „gut, dass die Gesetzeslage endlich in Ordnung gebracht wurde.“

Inzwischen hat der Landtag das Bestattungsgesetz geändert. Das zuständige Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW wird in diesem Zusammenhang eine sog. „schwarze Liste“ veröffentlichen. In dieser werden die Länder aufgelistet, die im Verdacht stehen, Natursteine mit ausbeuterischer Kinderarbeit herzustellen.
Der Betriebsausschuss Aachener Stadtbetrieb hat in der vergangenen Woche die Änderung der Friedhofssatzung einstimmig empfohlen, eine Annahme durch den Rat gilt als sicher.

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