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Wiesbaden

Kampf für den Klimaschutz: Wiesbaden erklärt Klimanotstand

Der gemeinsame Antrag der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion mit den Fraktionen SPD und GRÜNEN ist nach einer heftigen Diskussion im Stadtparlament angenommen worden. Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung für die Landeshauptstadt.

Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Aglaja Beyes, zeigt sich motiviert: „Neben der sozialen Gerechtigkeit ist die Klimafrage das wichtigste Thema unserer Zeit. Mit den richtigen Maßnahmen, da sind wir überzeugt, geht beides. Ja, wir können und wir müssen zig-Tausende Wohnungen bauen für Familien, Studierende, Rentner*innen, für Geflüchtete und für Menschen, die gemeinschaftlich wohnen wollen. Diese Wohnungen müssen bezahlbar sein, auch für kleine Einkommen und ja, sie können und müssen klimafreundlich sein. Wir dürfen niemals zulassen, dass die soziale Frage und die ökologische Frage gegeneinander ausgespielt werden, sondern zeigen, wie beides Hand in Hand geht."

Auch der sozialpolitische Sprecher der L&P Fraktion, Ingo von Seemen, beteiligte sich an der Diskussion:  „In dem vorliegenden Antrag beschließen wir, dass wir in Wiesbaden alles dafür tun wollen, damit es erst gar nicht zur Klimakatastrophe kommt. Dem kurzfristigen Streben nach Profit wird ein generationenübergreifendes Gerechtigkeitsdenken entgegengestellt. Dieser Beschluss kann nur ein Anfang sein, unsere bisherige Art zu leben grundsätzlich in Frage zu stellen. Dieser Beschluss ist ein radikaler Eingriff in die Politik dieser Stadt. Gut so!"

 

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