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Köln

Inklusion verwirklichen – demnächst auch in der Politik!

Durch einen breit getragenen Antrag von SPD, DIE LINKE, CDU, Grüne, FDP und DEINE FREUNDE sollen Ratssitzungen künftig barrierefrei gestaltet sein. Der Antrag wird als Dringlichkeitsantrag in der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren morgen verhandelt. Eine Annahme gilt als sicher. Barrierefreiheit bedeutet, Hindernisse zu beseitigen, die Menschen darin behindern, die Verhandlungen der Kommunalpolitik zu verfolgen. Dazu gehört es, das Rathaus für Geh- und Körperbehinderte mittels Markierungen, Handläufen und Rampen passierbar zu machen. Für Gehörlose sollen bei Bedarf Gebärdendolmetscher/-innen zur Verfügung stehen und der Livestream untertitelt werden. Blinden und sehbehinderten Menschen sollen Plätze auf der Besuchertribüne nahe dem Eingang reserviert werden.

 

Der breite Konsens freut Jörg Detjen, den Fraktionsvorsitzenden der LINKEN: „Die große Zustimmung, die unser gemeinsamer Antrag erhält, zeigt, dass der Inklusionsgedanke in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Das ist auch an der Zeit. Menschen sind nicht behindert, Menschen werden behindert.“

„Barrierefreiheit kostet Geld. Sie darf aber nicht nach Haushaltslage gewährt werden, sondern ist als Pflichtaufgabe anzusehen“, ist Jörg Detjen überzeugt. „Zur kommunalen Demokratie gehört es, dass alle Kölnerinnen und Kölner sich einbringen dürfen. Und selbstverständlich müssen sie auch die Möglichkeit haben, Politiker/-innen ʻauf die Finger zu schauenʼ. Das schafft Transparenz und beugt Politikverdrossenheit vor.“

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