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Kassel

Haushaltsmittel für Inklusion bereitstellen

Die Fraktion der Kasseler Linke kritisiert die im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr völlig unzureichenden Mittel für eine adäquate Ausstattung der für den Schuljahresbeginn im Herbst 2015 geplanten „Modellregion Inklusion“. Es müssen vor allem personelle Voraussetzungen geschaffen werden, um die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in allen Bildungseinrichtungen sicherzustellen.

Simon Aulepp, schulpolitischer Sprecher der Kasseler Linke fordert für eine bedarfsorientierte Ausstattung zur Unterstützung von Förderschulkräften einen Schlüssel von einer sozialpädagogischen Fachkraft pro drei Klassen. Dies entspricht den Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Als ersten Schritt eines Stufenplanes solle deshalb die Stadt ihrer Verantwortung nachkommen und für 2015 entsprechende Stellen beim Jugendamt schaffen. Scharfe Kritik äußert Aulepp weiter an der Weigerung, notwendige Sachmittel für die Realisierung der Inklusion im Haushalt aufzuführen: „Wenn das Schuldezernat sich weigert, transparent den Mehraufwand für Inklusive Beschulung zu benennen, hat es entweder keinen Plan oder geht davon aus, diese zum Nulltarif zu bekommen. Sollte die Stadt den Weg zur Modellregion auf diese Art bestreiten, wird Inklusion in Kassel vor die Wand fahren.

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