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Frankfurt/Main

Gutbesuchte Veranstaltungen zum fahrscheinlosen ÖPNV

Im Anschluss referierte Matthias Bärwolff, linker Landtagsabgeordneter in Thüringen, über das von ihm maßgeblich mit erarbeitete Erfurter Modell und die konkreten Chancen seiner Umsetzung. „Die Verkehrsbetriebe sind offen für neue Finanzierungsmodelle“, kommentierte er die derzeitigen Entwicklungen im ÖPNV. Dr. Peter Gärtner, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer sprach über die Situation in Frankfurt: „Unser Ziel ist es, den städtischen Autoverkehr zu verringern, um die Luftverschmutzung, die Lärmbelästigung und die Gesundheitsschäden zu reduzieren.“ Da der Frankfurter ÖPNV teilweise schon umlagefinanziert ist, weil er mit rund 50 Millionen Euro durch die Mainova querfinanziert werde, sei das verkehrspolitische Instrument eines solidarisch finanzierten, fahrscheinlosen ÖPNV auch nicht abwegig. „Im Gegenteil, es ist die geeignete Maßnahme, um mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto auf den Öffentlichen Nahverkehr zu bewegen. Der RMV gehört derzeit zu den teureren Verkehrsverbünden in Deutschland. Ein Bürgerticket würde die Mobilität aller sichern, unabhängig vom Einkommen“, so Gärtner weiter.

Am Samstag wurde das Thema dann in einem Fachgespräch der Bundestagsfraktion der Linken mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertieft. Dabei wurden insbesondere die Finanzierungsmodelle und der rechtliche Rahmen betrachtet. Das Fazit der gutbesuchten Veranstaltungen zum fahrscheinlosen ÖPNV: Die nutzerunabhängige Finanzierung des ÖPNV ist notwendig, sinnvoll und machbar.

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