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Hessen - Frankfurt

Fußball-WM der Frauen ja – Knebelverträge nein!

„Jeder, der auch nur für fünf Cent Grips im Kopf hat, würde diesen Vertrag zur Frauen-Fußball-WM nicht unterschreiben. Es kann doch nicht wahr sein, dass sich die Stadt, der beim Turnfest gerade die Kosten aus dem Ruder laufen, schon wieder leichtfertig auf unabwägbare finanzielle Risiken einlässt.“ Carmen Thiele, die sportpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Römer, ist sauer. Aus gutem Grund:

Die Stadt Frankfurt wird sich um die Austragung der Fußball-WM der Frauen bewerben, ohne zu wissen, wie tief sie dafür in die öffentlichen Kassen greifen muss und was für eine Kostenlawine da auf sie zukommen mag. Alleiniger Profiteur ist die Fifa.<//font> 

„Wie viele Frankfurter Bürger wollen auch wir die Frauen-WM; die WM der Männer vor zwei Jahren ist ein buntes Fest für die ganze Stadt gewesen, an das sich alle noch gern erinnern“, betont Thiele. „Aber wir wollen uns nicht von der Fifa knebeln lassen.“ Fast alle finanziellen Verpflichtungen für die Organisation des Events in Frankfurt liegen bei der Stadt, aber die finanziellen Vorteile daraus beansprucht die Fifa für sich. Was der LINKEN aber am meisten aufstößt: Die Stadt hat zusammen mit den anderen Bewerberstädten keine Strategie entwickelt, dem entgegenzutreten.

„Die Fifa will unsere Stadien, sie will das entsprechende Umfeld, das Rahmenprogramm. Nicht viele Städte sind in der Lage das zu bieten. Da wäre für die beteiligten Kommunen viel Raum gewesen, entsprechenden Druck auf die Vertragsgestaltung auszuüben. Das hat man sträflich versäumt“, so Thiele weiter. Die Stadtverordneten müssten verantwortlich und vorausschauend mit den Steuergeldern der Bürger umgehen. Dazu gehört für DIE LINKE, keinen Verträgen zuzustimmen, deren finanzielles Risiko nicht abzusehen ist.

Fraktion Die Linke im Römer<//span><//font>

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