Frankfurt/Main

Die LINKE. im Römer fordert Verzicht auf Laubbläser in Frankfurt

In einem Antrag fordert die Fraktion DIE LINKE im Römer den Magistrat auf den Appell des Naturschutzbundes Hessen (NABU) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) umzusetzen und künftig auf den umwelt- und gesundheitsschädigenden Einsatz von Laubbläsern in Frankfurt zu verzichten.

Der angeblichen finanziellen Ersparnis von ca. 30 Prozent beim Einsatz von Laubbläsern, im Vergleich zur konventionellen Laubbeseitigung mit Besen und Rechen, stehen immense Folgeschäden für Umwelt und Gesundheit entgegen. So sind mit dem Betrieb der Laubbläser nicht nur Lärmbelastungen, sondern auch Abgasemissionen, erhöhte Feinstaubbelastung, eine Erhöhung des Luftkeimgehaltes, eine Störung der Bodenfunktion und der Tierwelt verbunden. Die dadurch entstehenden Folgekosten sind mit Sicherheit höher, als die vordergründige Ersparnis.

„Zu Frankfurt, das sich stolz zur Grünen Stadt erklärt, passen diese lärmenden, gesundheits- und umweltschädigenden Radaumaschinen absolut nicht, deshalb muss auf den Einsatz von Laubbläsern künftig verzichtet werden“, fordert Hans-Joachim Viehl, der gesundheitspolitische Sprecher der LINKEN im Römer. „Ansonsten muss die Dezernentin für Umwelt und Gesundheit, Frau Dr. Rottmann, erklären, wie ernst die GRÜNEN eigentlich noch das Thema Umwelt und Gesundheit nehmen.“

DIE LINKE verweist darauf dass andere Kommunen hier schon weiter sind als Frankfurt. So wurde in Kassel und Marburg der Einsatz von Laubbläsern radikal reduziert oder sogar ganz darauf verzichtet.

 

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