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Köln

Behinderte Menschen müssen auch bei den Puppenspielen gleichgestellt werden

Im Moment werden an den städtischen Bühnen keine Behinderungen unter 100 % als Ermäßigungsgrund anerkannt. Als schwerbehindert gilt man ab 50 %. Die Versorgungsmedizin-Verordnung sieht auch bei Hirnschäden mit schwerer Leistungsbeeinträchtigung eine Einordnung ab 70 % vor. Menschen mit Down-Syndrom ohne weitere organische Schäden erhalten z. B. häufig einen Grad der Behinderung von „nur“ 80 %.

Gisela Stahlhofen kündigt weitere Schritte beim Nachteilsausgleich für behinderte Menschen an: „Viele schwerbehinderte Menschen bekommen nach dieser Regelung keinen Cent Ermäßigung bei den Puppenspielen. Doch diese Personengruppe kann nicht im selben Maße für ihr Einkommen sorgen wie es bei Nichtbehinderten der Fall ist. Dass sie den regulären Eintritt zahlen sollen, ist empörend. DIE LINKE ist überzeugt davon, dass wir hier nachbessern müssen.“

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