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Landschaftsversammlung Rheinland

Auf dem Weg zu besseren Noten für schulische Inklusion

Auf diesem Weg ist Nachhilfe nötig: Alle beteiligten Gruppen, einschließlich der Schülervertretungen, müssen am Prozess der Inklusion teilhaben, das Schulgesetz muss geändert und das beteiligte Lehrpersonal qualifiziert werden, Verordnungen sind unter Inklusionsgesichtspunkten zu überprüfen usw. Schließlich müssen die Förderschulen auslaufen und neue Perspektiven entwickelt werden.

Im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern sind die Inklusionsanteile in Deutschland gering und im Durchschnitt liegen sie in der Sekundarstufe noch deutlich niedriger als in der Grundschule. In Duisburg liegen beide stufenspezifischen Inklusionsanteile sogar weit unter dem Landesdurchschnitt: In den Grundschulen Duisburg werden 18,2 % der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf inklusiv beschult, in der Sekundarstufe I gerade noch 9.5 %.

Ein „Weiter wie bisher“ darf es angesichts dieser erschreckenden Zahlen und verpassten Chancen nicht geben. Dazu Roland Busche, Mitglied im Schulausschuss des LVR: „Viele Lehrer, mit denen wir sprechen, haben Ängste und Vorbehalte, ob und wie sie solch einen differenzierten Unterricht schaffen können. Wir haben also noch viel zu tun.“

Die Broschüre kann per Email unter Die.Linke@lvr.de kostenlos angefordert werden und steht unter www.linksfraktion-lvr.de zum Download bereit.

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