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Frankfurt am Main

Armutsstudie: Arbeitgeberinstitut bestätigt DIE LINKE

Die Forscher berücksichtigen in ihrer Studie die Preisniveaus in unterschiedlichen Regionen im Hinblick auf die Kaufkraft. Vor diesem Hintergrund ergibt sich, dass Armut in Frankfurt für 23 Prozent der Bevölkerung traurige Realität ist. "Obwohl Frankfurt eine der reichsten Städte in Deutschland ist, liegt der Anteil an Menschen mit kaufkraftbereinigter Einkommensarmut in Frankfurt über dem Niveau manch einer finanzschwachen Kommune. Das darf nicht sein", meint Pauli. Bundesweit sind ungefähr die Hälfte aller Haushalte mit einer arbeitslosen Person von Armut betroffen, knapp ein Drittel der allein erziehenden Haushalte und ein Viertel der Haushalte mit Migrationshintergrund. "Es wird Zeit, dass die Schwarz-Grüne Koalition diese Realitäten zur Kenntnis nimmt und gegen die weitere Spaltung der Stadt in Arm und Reich vorgeht", fordert Pauli.

Die Studie bestätigt auch die langjährige Argumentation der LINKEN, dass arme Menschen weniger Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe haben - sei es bei Freizeitaktivitäten, kulturellen oder politischen Veranstaltungen.

"Deshalb ist es dringend erforderlich die Fahrpreise im öffentlichen Personennahverkehr und die Eintrittspreise sozialverträglich zu gestalten - also zu reduzieren! Vor allem aber braucht es ein städtisches Konzept für den geförderten Arbeitsmarkt zur Integration von Langzeitarbeitslosen und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Denn besonders die hohen Mietkosten tragen nach der IW-Studie dazu bei, dass Armut zunehmen wird", stellt Pauli fest.

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