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Frankfurt am Main

Abenteuerspielplätze statt Angstarchitektur

„Diese Angst-Architektur verschreckt mit ihrem nackten Beton-Brutalismus jedes ästhetische Empfinden. Aber einem potentiellen Terroristen in einem 40-Tonner ist es doch egal, ob sie bunt oder grau sind. Ziel ist es doch, dass Sperren Fahrzeuge aufhalten, nicht wie ein Kinderschreck aussehen! So schafft man eher ein Unsicherheitsgefühl, kein Sicherheitsgefühl.“

Kliehm verweist diesbezüglich auf Fahrzeugsperren in Oslo, die unaufdringlich als im Boden verankertes Stadtmobiliar in der Form von Blumenkübeln oder Sitzbänken einher kommen. Gleichzeitig weist er aber darauf hin: „Mit diesen Sperren werden Fahrzeuge wirksam abgehalten, aber wir müssen uns darüber klar werden, dass es in einer Großstadt niemals 100 Prozent Schutz gibt. Unter dem Hashtag #designingForFear werden derzeit auf Twitter Negativbeispiele wie aus Frankfurt gesammelt. Insbesondere Sicherheits-Esoterik wie Überwachungskameras schützt niemanden vor Gewalt und Terrorismus. Auch Stadtpolizei nicht, die nach 22 Uhr nicht mehr auf Streife geht. Ein soziales, solidarisches Miteinander schützt vor Gewalt, gute Bildung und diskriminierungsfreie Perspektiven schützen vor Radikalisierung. Insofern brauchen wir mehr Werbung für Abenteuerspielplätze, nicht weniger!“

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