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11.30 Uhr

Wir haben es satt! - Demonstration

Politik auf Kosten von Mensch und Natur? Wir haben es satt!

Dieses System ist krank – und es ist kein Naturgesetz. Während Agrarkonzerne, Chemielobby und Supermarktketten Milliarden scheffeln, werden Beschäftigte ausgebeutet, sterben Bauernhöfe, leiden Tiere, werden Böden vergiftet und Menschen vom guten Essen ausgeschlossen. Das ist keine Panne – das ist politisch gewollt.

Die Gegner sind klar benannt: Agrochemie, Saatgut-Monopole, Fleischfabriken, Finanzinvestoren – und eine Bundesregierung, die vor Konzerninteressen einknickt, statt die Mehrheit der Gesellschaft zu schützen.

Sie lässt Höfe sterben, weil Aldi & Co. Preise diktieren.
Sie stoppt den Umbau der Tierhaltung, aber schützt weiter Tierfabriken.
Sie redet von Bürokratieabbau und meint den Abbau von Arbeit-, Umwelt-, Klima- und Tierschutz.
Sie kürzt Entwicklungszusammenarbeit, während weltweit Hunger wächst.
Sie pusht Freihandel wie Mercosur, der Wälder vernichtet und Ausbeutung verschärft.

Das haben wir satt!

Wir sagen: Essen ist keine Ware wie jede andere. Landwirtschaft darf kein Spielfeld für Spekulanten sein. Eine sozial-ökologische Agrarwende fällt nicht vom Himmel – wir müssen sie auf der Straße erzwingen. 

Deshalb: Komm zur „Wir haben es satt!“-Demo!
Für eine Landwirtschaft, die Menschen ernährt, statt Konzerne bereichert.

Wir treffen uns ab 11:30 Uhr am Platz des 18. März (Brandenburger Tor) am Infostand der Linken Fraktion im Bundestag. Der Demozug wird ca. um 12:30 Uhr starten.

Die Linke fordert:

  • Regionale Erzeugung statt Weltmarkt
    Öffentliche Gelder nur für soziale, ökologische und am gemeinwohlorientierte Betriebe – Schluss mit Subventionen für Tierfabriken und Agrarkonzerne.
  • Faire Preise statt Konzernmacht!
    Schluss mit dem Preisdiktat des Lebensmitteleinzelhandels – gesetzliche Mindestpreise für Erzeuger*innen, bezahlbares Essen für alle. Wir wollen Preiskontrollen und die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel abschaffen.
  • Gute Arbeit statt Ausbeutung!

Wir wollen flächendeckende Tarifverträge in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, mit Mindestlohn und Sozialversicherung auch für Saisonkräfte.

  • Transparenz statt Verbrauchertäuschung!
    Verbindliche Kennzeichnung von Tierhaltung und Gentechnik – überall, auch in Kantinen und Restaurants.
  • Tier-, Klima- und Umweltschutz statt Lobbyhörigkeit!
    Keine Rückschritte bei Standards – massive Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft.
  • Globale Solidarität statt Hunger und Ausbeutung!
    Mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit, Schutz von Landrechten, Nein zu Handelsabkommen, die Umwelt und Menschenrechte zerstören.
  • Agrarwende heißt Umverteilung von Macht – weg von Konzernen, hin zu den Menschen.
     

Wir sehen uns auf der Straße. Solidarisch. Laut. Unübersehbar. Die Linke steht an der Seite der Bäuer*innen, der Beschäftigten, der Verbraucher*innen – und der Natur.

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