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Zum Internationalen Kindertag

Am Internationalen Kindertag besteht einmal mehr die Chance, auf die eklatanten Missstände hinzuweisen, die Kinder betreffen.

Kinderarmut ist ein wachsendes Problem in Deutschland. Von den rund 1,5 Millionen armutsgefährdeten und bedürftigen Menschen, die von den Tafeln unterstützt werden, sind 23 Prozent Kinder und Jugendliche. Jedes Kind hat aber das Recht, auf einen guten Start ins Leben. Deshalb wird sich DIE LINKE nie mit Kinderarmut abfinden, und wir engagieren uns zusammen mit einem breiten Bündnis für eine Kindergrundsicherung von rund 600 Euro.

Elternhäuser mit ihren unterschiedlichen sozialen Rahmenbedingungen, schaffen sehr unterschiedliche Ausgangssituationen für ihre Kinder. Es ist erwiesen, dass Akademiker und Akademikerinnen ihren Kindern aufgrund des eigenen Bildungsgrades, ihrer sozialen Stellung und ihres Einkommens bessere Zugangsvoraussetzungen für das Leben schaffen können. Armut bringt selten Doktoren und Doktorinnen hervor, aber sie manifestiert die soziale Ungleichheit! Der Bildungsweg eines Kindes darf nicht an den Kontostand der Eltern gebunden sein.

Aufgabe der öffentlichen Hand ist es deshalb, diese Nachteile frühzeitig auszugleichen. Mehr Personal in den Kitas und an den Schulen ist dringend notwendig. Schulen und Kindertagesstätten sollten so organisiert sein, dass die Hausaufgaben noch im Hort oder der Nachmittagsbetreuung erledigt werden können. So kann sichergestellt werden, dass mithilfe von pädagogischer Begleitung, alle Kinder die qualitativ gleiche Unterstützung erhalten.

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