Bernd Riexinger

Zu den Streiks bei Amazon

Heute wird in mehreren Versandzentren bei Amazon gestreikt. Dazu Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Wir müssen flächendeckend eine höhere Tarifbindung erreichen. Sie dient dem Schutz der Beschäftigten. Besonders in Krisen kann durch die Tarifbindung verhindert werden, dass Löhne gedrückt werden, um die Krise zu finanzieren. 

DIE LINKE steht in den Kämpfen um Tarifbindung und Lohnerhöhung an der Seite der Beschäftigten. Der Streik in den Verteilerzentren von Amazon ist wichtig, denn die Verweigerung des Konzerns gegenüber einem Tarifvertrag muss endlich ein Ende haben.

Die Bundesregierung ist in der Pflicht, die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen zu erleichtern. Statt einfach nur zuzuschauen, wie Amazon Milliardengewinne auf Kosten der Beschäftigten einfährt.  

Jeff Bezos hat an dieser Krise Milliarden verdient. Milliarden, für die die Beschäftigen gearbeitet haben. Sie haben trotz des gesundheitlichen Risikos den Versandhandel am Laufen gehalten. Zum Dank will das Unternehmen ihnen den Tarifvertrag verweigern. Amazon macht mal wieder auf sich aufmerksam mit Geschäftspraktiken aus der Mottenkiste des Raubtierkapitalismus.

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