Wirklich sicher ist nur abschalten
Vattenfall hat Sicherheitsmängel an seinen Atomanlagen eingestanden und Besserung gelobt. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Dietmar Bartsch:
Die Sicherheitslücken im AKW Krümmel scheinen kein Einzelfall im AKW-Universum von Vattenfall zu sein und die Probleme sind zudem gravierender als angenommen. Der jetzige Kniefall und das geloben von Besserung durch den Konzern-Chef Hatakka sind weder originell noch glaubwürdig.
Es zeigt einmal mehr deutlich: Wer alte und abgeschriebene AKW weiterbetreibt, um – einem Goldesel gleich – die Gewinne einzustreichen, spielt mit dem Leben und der Gesundheit von Menschen. Die Meiler müssen ohne wenn und aber vom Netz.
Geradezu arrogant ist die Haltung von Vattenfall-Chef Hatakka, wenn er meint, er könne über die Wiederinbetriebnahme entscheiden. Diese Entscheidung liegt allein bei der Atombehörde. Solange diese gefährliche Technologie genutzt wird, dürfen allein fachliche Entscheidungen ausschlaggebend sein. Weder Betreibermeinungen noch politische Good-Will-Aktionen dürfen sie beeinflussen.
