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Klaus Ernst

Telekom kürzt weiter - Bundesregierung muss handeln

Die sogenannten Umstrukturierungspläne bei der Deutschen Telekom AG kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Unter dem Deckmantel der "Modernisierung von Call Centern" will die Telekom offensichtlich bis zu 8.000 Arbeitsplätze abbauen, zwei Drittel ihrer Call Center schließen. Die geplante Auslagerung der Technikzentren wird weitere 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu zwingen, die gleiche Arbeit für weniger Geld zu erledigen. Wir fordern die Bundesregierung als größten Eigentümer des Konzerns auf, endlich Verantwortung für die Beschäftigungspolitik der Telekom zu übernehmen, das unsägliche Lohn-Dumping und den einseitig gewinnorientierten Abbau von Arbeitsplätzen zu beenden.

Allein für Bayern ist nach Angaben der Gewerkschaft ver.di die Schließung von neun Standorten zu befürchten. Über 1.000 Arbeitsplätze wären dadurch bedroht. Das Angebot von Ersatzarbeitsplätzen in 100 bis 250 Kilometern Entfernung kann nur als schlechter Witz bezeichnet werden.

Im aktuellen Fall spricht die Informationspolitik der Telekom Bände: Während die Medien schon vom Abbau von bis zu 8.000 Arbeitsplätzen wussten, sind Gewerkschaften und Betriebsräte, Kommunen und Beschäftigte noch nicht einmal umfassend informiert.


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