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Susanne Hennig-Wellsow

Steuerschlupflöcher für Immobilienkonzerne schließen

Die Vorsitzende der Parte DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt anlässlich der Pläne von Deutsche Wohnen und Vonovia, eine Milliarde Euro legal am Fiskus vorbei zu schleusen:

Die Bundesregierung begrüßt die Einführung einer globalen Mindeststeuer für Unternehmen und hält gleichzeitig den Immobilienspekulanten hierzulande den Rücken für ihre schmutzigen Geschäfte frei.

Wir fordern eine Reform der Grunderwerbsteuer. Share Deals sollten künftig quotiert besteuert werden. Das bedeutet, dass die Steuer für den jeweils erworbenen Anteil erhoben wird.

Damit würde verhindert, dass Immobilien mittels Share Deal steuerfrei gekauft werden können und den öffentlichen Kassen Milliarden an Einnahmen vorenthalten werden.

Die Deutsche Wohnen und Vonovia wollen bei der geplanten Fusion die öffentliche Hand mittels Share Deal um eine Milliarde Euro Steuern prellen. Auch andere Immobilienkonzerne nutzen diesen legalen Trick zur Umgehung der Grunderwerbssteuer. Die Absenkung der Erwerbsschwellen von 95 auf 90 Prozent zum 1. Juli 2021 ändert daran im Grundsatz nichts.

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