Warnstreiks: Unsere Solidarität gilt den Beschäftigten!
Angesichts der heutigen Warnstreiks an den Unikliniken und der für morgen angekündigten Streiks an über 40 Hochschulstandorten erklärt Ines Schwerdtner, Ko-Vorsitzende der Linken, ihre Solidarität mit den Beschäftigten und fordert die Arbeitgeber auf, jetzt ein ernsthaftes Angebot vorzulegen.
Die Linke steht hinter den Beschäftigten der Krankenhäuser, die täglich alles geben. Ob als Pflegekraft, Hebamme, in der Logistik oder im Labor: Die Beschäftigten sind das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung. Es darf nicht sein, dass sie weiterhin schlechter gestellt sind als ihre Kolleginnen und Kollegen in kommunalen Krankenhäusern. Sie fordern zu Recht 7 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro und eine Angleichung der Schichtzulagen, beispielsweise für Nachtdienst. Diese berechtigten Forderungen sind kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in unsere Zukunft. Wir erwarten von der Tarifgemeinschaft der Länder, jetzt ein ernsthaftes Angebot vorzulegen. Das gebietet der Respekt vor der harten Arbeit der Beschäftigten.
An den Hochschulen wird ab morgen außerdem für einen Tarifvertrag für die studentisch Beschäftigten gestreikt. 300.000 Beschäftigten wird der Tarifvertrag bisher verwehrt. Das ist ein politischer Skandal. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, muss auch nach Tarifvertrag bezahlt werden!
Für uns als Linke ist klar: Das Leben muss wieder bezahlbar werden. Angesichts der explodierenden Mieten und Preise müssen die Gehälter mithalten. Die Beschäftigten halten jeden Tag unser Land am Laufen – ob an Schulen und Unis, in Kliniken oder auf den Ämtern. Sie verdienen einen Lohn, der dem Rechnung trägt.