Mietsteigerungen: Debatte um Mietendeckel muss geführt werden
Die Mieten stiegen im dritten Quartal 2026 um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal – so stark wie seit Anfang 2025 nicht mehr. Dazu erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:
»Die Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Was die Immobilienkonzerne als Rendite verbuchen, fehlt den Menschen am Monatsende zum Leben. Die Bundesregierung muss sich entscheiden auf welcher Seite sie steht: auf der Seite der Immobilienkonzerne, oder auf der Seite der Mieterinnen und Mieter."
Wenn die Bundesregierung es mit der Entlastung der Menschen ernst meint, muss sie die Debatte über einen bundesweiten Mietendeckel führen. Ein bundesweiter Mietendeckel wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Menschen brauchen eine Pause von den ständigen Preissteigerungen. Sie müssen endlich wieder Luft zum Atmen haben, statt jeden Monat zu fürchten, ob das Geld noch für Miete, Lebensmittel und Strom reicht.
Wohnen ist ein Grundrecht und darf kein Luxus sein. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung die Interessen der Mieterinnen und Mieter über die Profite der Immobilienkonzerne stellt.«