Hitzeschutz muss heute anfangen
Mit Blick auf die Diskussion um die Aufnahme von Hitzeschutz ins Grundgesetz und die Umfrage, nach der die Mehrheit sich mehr Hitzeschutz vom Bund wünscht sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:
„Natürlich wünschen sich die Menschen auch vom Bund mehr Hitzeschutz – doch der duckt sich bislang weg. Während die Menschen in den letzten Wochen unter der Hitze leiden und in Teilen Deutschlands sogar Waldbränden ausgesetzt waren, verlängert Merz lieber seinen Urlaub. Das ist unverantwortlich.
Würde die SPD es ernst meinen mit dem Hitzeschutz, könnte sie sofort konkrete Maßnahmen umsetzen. Eine Grundgesetzänderung, die mit ihrem Koalitionspartner nicht zu machen ist, ist reine Schaufensterpolitik.
Wir brauchen dringend mehr Mittel für konkrete Maßnahmen gegen die Hitze – die vor allem bei denen ankommen, die am meisten darunter leiden: Menschen in schlecht gedämmten Wohnungen, alte Menschen und Menschen mit körperlich schwerer Arbeit. Wir müssen die Städte umbauen und herunterkühlen, in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Altenheimen flächendeckend Klimaanlagen installieren und den Arbeitsschutz stärken. Dafür muss Lars Klingbeil jetzt Geld lockermachen – sonst bleibt der SPD-Vorstoß nur Gerede.“