Erbschaftssteuer: SPD muss konkret werden!
Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, kritisiert die SPD-Pläne für eine Reform der Erbschaftssteuer als PR-Gag, weil die Sozialdemokraten keine konkreten Steuersätze vorschlagen.
„Die Pläne zur Reform der Erbschaftssteuer sind so vage, dass nicht mal die SPD selbst weiß, was am Ende dabei rauskommt. Die Sozialdemokraten sollten sich ehrlich machen und konkrete Steuersätze nennen. Es macht auch keinen Sinn, die ungerechten Ausnahmen für Erbschaften über 26 Millionen Euro zu streichen, während für Unternehmen großzügige Freibeträge gelten sollen. So könnte im Endeffekt sogar weniger Geld in den öffentlichen Kassen landen als jetzt.
Dabei ist die Lösung ganz einfach: Wir als Linke fordern eine einheitliche Besteuerung von sechs Prozent als Eingangssteuersatz, der bei über drei Millionen Euro auf 60 Prozent ansteigt. So zahlen nur diejenigen viel, die auch viel erben.
Solange die SPD keine konkreten Zahlen liefert, ist ihr Reformvorschlag leider nur ein PR-Gag, der zwar Schlagzeilen bringt, aber keine Verbesserungen für die Menschen im Lande.“