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Michael Schlecht

LINKE solidarisch mit streikenden Druckerinnen und Druckern

"Der Angriff der Druckunternehmer auf die 35-Stunden-Woche ist ein Skandal. Nur Widerstand, Streiks können ein Zurück in die Zeit vor 1984 verhindern," so Michael Schlecht, gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE. Schlecht, der von 1980 bis 2001 selbst als Gewerkschaftssekretär in der Druckindustrie tätig und an den Kämpfen zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche in den 1980er Jahren beteiligt war, erklärt:

Bereits in den 1990er haben die Unternehmer versuchen unseren Kampferfolg in der Druckindustrie rückgängig zu machen. In einer vier Jahren dauernden Auseinandersetzung konnte der Angriff abgewehrt werden. Ich bin überzeugt, dass das mit Streiks wieder gelingen wird. Die Druckunternehmer werden sich ein blutige Nase holen. Die Forderung von ver.di ist mit 5,5 Prozent ist mehr als berechtigt. Die Preise drohen dieses Jahr um 2,4 Prozent anzusteigen. Nur eine deutliche Erhöhung kann sicherstellen, dass preisbereinigt eine Erhöhung sich ergibt. Es muss endlich Schluss sein mit viel zu niedrigen Löhnen.

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