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Claudia Sprengel

Kein rassistischer "Marsch der Frauen" - Aufruf zur Gegendemo

Wir, die Bündnisse "Aufstehen gegen Rassismus" und "Berliner Bündnis gegen Rechts", mobilisieren gemeinsam gegen den rassistischen Aufmarsch durch Kreuzberg am 17. Februar 2018.

Leyla Bilge, AfD-Mitglied und "Ex-Muslima" ruft zu einem "Marsch der Frauen" vom Halleschen Tor zum Bundeskanzleramt auf. Ein trojanisches Pferd, hinter dem sich vor allem antimuslimischer Rassismus verbirgt. Bilges Aufruf richtet sich ausschließlich und pauschal gegen Geflüchtete, Migrantinnen ujnd Migranten, Musliminnen und Muslime. Für sie sind die Täter sexualisierter Gewalt einzig "illegal eingereiste Kriminelle" - und die Opfer sexualisierter Gewalt ausschließlich "deutsche Frauen". Dabei pflegt die AfD enge Verbindungen zu christlich-fundamentalistischen Eiferern, die Frauen das Recht auf Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben nehmen wollen und gegen einen angeblichen "Gender-Wahn" kämpfen.

Claudia Sprengel, Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE kommentiert: "Ich finde es erschreckend, wie perfide die AfD und die Neue Rechte agieren. Da werden symbolische Gesten der Solidarität und Toleranz vorsätzlich benutzt, und im Zuge dessen für rechtsradikale Gesinnungen instrumentalisiert. Dieses auf-den-Kopf-stellen von humanistischen Werten ist verwerflich, aber gängige Praxis bei der Neuen Rechten. Dem stellt sich DIE LINKE entschieden in den Weg. Unsere Alternative heißt Solidarität."

Dieser Marsch findet nicht im Namen von Frauen und für Frauenrechte statt, sondern ist ganz klar rassistisch motiviert. Dem wollen wir uns gemeinsam entgegenstellen.

Wir treffen uns am Samstag, 17. Februar 2018, um 14 Uhr am Mehringplatz/Gitschinerstraße.

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