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Caren Lay

Gleichstellungsgesetz für gesamte Privatwirtschaft muss her

Die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Caren Lay, fordert eine schnelle gesetzliche Quotenregelung für die gesamte Privatwirtschaft. Sie erklärt:

Zehn Jahre freiwillige Regelungen zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen an Führungspositionen haben keinerlei Fortschritt gebracht. Im Gegenteil sie waren ein Freifahrtschein für die Unternehmen, diese Positionen mit Männern zu besetzen. Frauen in DAX-Vorständen sind immer noch seltener als Schnee im Mai. Eine Mini-Quote für DAX-Vorstände ist ein kleiner Schritt, wo Sieben-Meilen-Stiefel nötig wären. Wir müssen die Debatte dringend öffnen. Gleichstellung beginnt nicht an der Spitze sondern in der Mitte. DIE LINKE fordert ein Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft, das Unternehmen so lange zu Maßnahmen verpflichtet, bis mindestens eine 50-Prozent-Quote für Frauen in allen Qualifikationsstufen bis hin zu Vorständen und Aufsichtsräten erreicht ist. Das Grundgesetz schreibt die Gleichberechtigung als Gesetz des Handelns für alle Regierungen vor. Es muss endlich gehandelt werden.

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