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Klaus Ernst und Thomas Händel

Gewinn für Beschäftigung und Mitbestimmung

Zur geplanten Fusion von Porsche und VW sowie der damit verbundenen Forderung der IG Metall nach einer Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer am neuen Konzern erklären Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE und Thomas Händel, Mitglied des Europaparlaments für die Partei DIE LINKE:

"Wir begrüßen und unterstützen den Vorschlag der IG Metall, die Beschäftigten am neuen Konzern zu beteiligen. Die Beteiligung müsste jedoch in einer separaten Einheit gebündelt werden und nicht in Form von Belegschaftsaktien erfolgen. Nur so kann die Belegschaft als kollektiver Aktionär ihre Interessen auf Hauptversammlungen vertreten. DIE LINKE fordert solche Beteiligungen schon seit längerem, um unverantwortliche Management-Entscheidungen, wie wir sie in der Vergangenheit mehrfach erlebt haben, zu verhindern." so Klaus Ernst.

Thomas Händel ergänzt: "Eine demokratisch verfasste Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmen wäre ein gewaltiger Sprung in Richtung mehr Mitbestimmung.  Ein integrierter europäischer Automobilkonzern muss aber auch mit dem Ziel einer zukunftsorientierten Standort- und Beschäftigungssicherung geschaffen werden. Ich erwarte davon auch eine Neubelebung der Diskussion über mehr Wirtschaftsdemokratie in Europa.

Darüber hinaus müssen die Regelungen des VW-Gesetzes im neuen Konzern weiter bestehen und weitere Regelungen geschaffen werden, damit Standortverlagerungen nicht gegen die Mehrheit der Belegschaft durchgesetzt werden können".


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