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Lothar Bisky

Für eine friedliche und zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide

Seit nunmehr 15 Jahren kämpft die Bürgerinitiative "FREIe HEIDe" für eine zivile und friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Lothar Bisky, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, hat der Bürgerinitiative zum heutigen15jährigen Bestehen herzliche Glückwünsche übermittelt und das große bürgerschaftliche Engagement gegen die Wiederinbetriebnahme des Luft-Boden-Schießplatzes gewürdigt.

"Sie haben mit dem bisher sehr erfolgreichen Engagement deutschlandweit ein unübersehbares Zeichen dafür gesetzt, dass eine friedlichere Welt möglich ist und dass es sich lohnt, für die eigenen Positionen auch gegen Widerstände konsequent einzustehen", heißt es in dem Schreiben. Er hebt hervor: "An unserer Einschätzung aus dem Jahre 2003, die in einem Brief an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder nachzulesen ist, hat sich nichts geändert: Seit dem Abzug der sowjetischen Truppen ist rund um die Kyritz-Ruppiner Heide eine touristische und kulturelle Infrastruktur aufgebaut worden, die durch eine Wiederinbetriebnahme des Luft-Boden-Schießplatzes zerstört würde. Aus unserer Sicht gibt es für diese Region  keine Alternative zur friedlichen Nutzung der FREIen HEIDe!"

Lothar Bisky versicherte, dass DIE LINKE den Protest der Bürgerinnen und Bürger weiter unterstützen werde. DIE LINKE fordert eine schnelle politische Entscheidung zum Verzicht auf eine militärische Nutzung des Bombodroms. "Wir halten diesen Übungsplatz für überflüssig – in der FREIen HEIDe und überall in der Bundesrepublik. Wir werden weiter dafür streiten, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgeht. Dies bedeutet für uns auch, Auslandseinsätzen der Bundeswehr nicht zuzustimmen, weil sie die Probleme nicht lösen, sondern zu einem Anwachsen militärischer Gewalt und politischer Auseinandersetzung beitragen", so Lothar Bisky.


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