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Lothar Bisky

Dresden zum Symbol gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus machen

Zu den geplanten Protesten gegen die Nazi-Aufmärsche in Dresden erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE Lothar Bisky:

Es ist gut, dass so ein breites Bündnis, dass so viele Menschen in Dresden den Nazi-Aufmärschen ein Stopp-Zeichen setzen wollen. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Das ist die entscheidende Lehre aus der deutschen Geschichte. Dresden hat so unter dem Krieg gelitten, dass gerade Elbflorenz kein Tummelplatz für diejenigen werden darf, die die Menschenverachtung der Nazi-Ideologie zur Grundlage ihres Handels machen.

Das Gedenken an Tausende zivile Tote der Luftangriffe auf Dresden darf nicht dazu missbraucht werden, die Verbrechen des deutschen Faschismus, insbesondere die Shoa, zu relativieren. Jede Verdrehung der Geschichte, die die Luftangriffe auf Dresden aus dem historischen Kontext des von deutscher Seite entfachten Vernichtungskrieges reißt, ist zurückzuweisen.

Der Protest gegen die Neonazis ist vielfältig und bunt. Jeder Beitrag dazu zählt, so unterschiedlich die Motive auch sein mögen. Alle Demokraten und Antifaschisten werden gemeinsam Dresden zum Symbol dafür machen, dass Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland keinen Platz haben.



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