DIE LINKE fordert gleiche Bildungschancen für alle und einen Stopp der Elitebildung
Zu den kürzlich veröffentlichten Ergebnissen der neuen Rangliste "Academic Ranking of World Universities 2007" und zur Situation der Studierenden in Deutschland erklärt Sophie Dieckmann, Vorstandsmitglied der Partei DIE LINKE:
Das Hochschulranking verdeutlicht wieder einmal, was spätestens seit PISA jede/r weiß: um die deutsche Bildung steht es schlecht. Überfüllte Hörsäle, zu wenig Lehrkräfte und finanzieller Druck, der viele Studierende dazu zwingt, neben dem Studium noch arbeiten zu gehen, sind Normalzustand an deutschen Hochschulen. Der Anteil der Arbeiterkinder unter den Studierenden ist einer der niedrigsten in Europa. Es entscheidet in keinem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in der BRD.
Als erste Maßnahmen fordert DIE LINKE die Rücknahme aller Studiengebühren und ein Ende der Straf-Exmatrikulationen wie jüngst in Hamburg. Der BaföG-Satz muss um mindestens 10 Prozent angehoben und Kürzungen im Bildungs- und Hochschulbereich gestoppt werden. Nur eine bessere Ausstattung der Hochschulen, mehr Lehrkräfte an den Universitäten und finanzielle Sicherheit der Studierenden, die genug Zeit lässt, um sich auf das Studium zu konzentrieren, kann ein Studium auf einem hohen Niveau garantieren.
