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Janine Wissler, Susanne Hennig-Wellsow

Der Anschlag von Halle vor zwei Jahren zeigte, wie groß die Gefahr von Rechts ist.

Wir müssen uns als Gesellschaft klar und deutlich gegen jeden Antisemitismus stellen. Denn der Terroranschlag war die gewalttätige Spitze eines Eisberges.

"Zum zweiten Mal jährt sich am 09. Oktober der Terroranschlag in Halle. Der Anschlag zeigt, wie groß die Gefahr von Rechts ist, den Betroffenen und den Angehörigen der Opfer gilt unsere Solidarität. In der vergangenen Woche wurde erneut deutlich: wir müssen uns als Gesellschaft klar und deutlich gegen jeden Antisemitismus stellen. Denn der Terroranschlag war die gewalttätige Spitze eines Eisberges.

Antisemitische Beleidigungen und Ausgrenzung, wie sie in dieser Woche im Westin Hotel in Leipzig passiert sind, sind für viele Menschen leider alltäglich. Beleidigungen und Hetze in Chatgruppen und den Sozialen Medien sind Teil dieses Eisbergs. Nur wenn wir uns entschieden gegen Antisemitismus im Alltag einsetzen, können wir Terror und Gewalt den Boden entziehen.

Wir brauchen eine solide Finanzierung von Organisationen, die sich gegen Hass und Hetze engagieren. Das gilt für Jugend- und Bildungsarbeit ebenso wie für Gedenkstätten oder Vereine die sich gegen Rechts und gegen Rassismus engagieren.

Statt wackeliger Projektförderungen muss der Staat langfristig und damit nachhaltig fördern. Denn nur nachhaltig finanzierte Strukturen können sich auch nachhaltig dem Antisemitismus entgegenstellen, der weiterhin viele Menschen in diesem Land bedroht."

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