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Martin Schirdewan

Auch nach der Krise darf niemand im Winter frieren müssen

Zur Meldung des Statistischen Bundesamtes, dass schon vor der aktuellen Energiekrise Millionen Menschen im Winter frieren mussten, sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

„Wenn Menschen aus Armut im Winter frieren, ist für mich grundsätzlich etwas nicht in Ordnung. Schon die Normalität vor der Krise war ein Problem.

Wir brauchen zielgenaue Maßnahmen um die aktuellen Krisenfolgen abzufedern. Dazu schlägt Die Linke unter anderem einen Gaspreisdeckel und ein Inflationsgeld vor.

Aber: Es genügt nicht, die Folgen der Krise abzufedern. Es gab seit der Monarchie keine so ungerechte Verteilung des Vermögens mehr wie heute. Wir brauchen eine grundlegende Wende für mehr Verteilungsgerechtigkeit. Wir müssen über die Krise hinausdenken und uns fragen, wie wir zu der Zukunft kommen, in der wir leben wollen. Wir brauchen eine Steuerreform, die Armut dauerhaft abschafft und dafür die riesen Vermögen der Mega-Reichen in die Pflicht nimmt.“
 
 
Zum Hintergrund:
 Das reichste Prozent der Bevölkerung verbraucht soviel Energie wie die unteren 16% zusammen, 400.000 Haushalte an der Spitze soviel wie 6,4 Millionen Haushalte am unteren Ende. Aber schon vor der Krise konnten 3,2 Prozent der Menschen ihre Wohnungen nicht angemessen heizen, rund 2,6 Millionen Menschen.
Etwa ein Drittel des gesamten Vermögens in Deutschland gehören einem Prozent der Bevölkerung. Gleichzeitig lebt mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut.

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