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Klaus Ernst

1,1 Prozent mehr ist real eine Rentenkürzung

Als "letzten Akt eines traurigen Schauspiels" bewertet der stellvertretende Vorsitzende Klaus Ernst den heute erfolgten Beschluss des Bundesrates zur Erhöhung der Renten um 1,1 Prozent im Juli 2008. Er erklärt:

Nach Jahren der Stagnation ist jeder Euro mehr Rente ein kleiner Sieg. Aber 1,1 Prozent mehr Rente sind real eine Rentenkürzung. Weil die Preise um drei Prozent steigen, werden die Rentnerinnen und Rentner am Ende des Jahres real zwei Prozent weniger in der Tasche haben. Schleichend hält die Altersarmut wieder Einzug in Deutschland. Diese Politik muss gestoppt werden, bevor es zu spät ist.

DIE LINKE hat die zunehmende Altersarmut und den Kampf gegen die "Rente mit 67" zum Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Derzeit finden in allen Bundesländern Veranstaltungen statt. Die Säle sind voll. An den Infoständen werden wir förmlich von den Sorgen und Ängsten der Menschen um ihre Rente überrannt.

Mit unserer Rentenkampagne haben wir den Nerv der Menschen getroffen. Das erleben in unseren Aktionskonferenzen und bei unseren Aktionen auf der Straße. Wer die Rente kürzt, kürzt die Lebenschancen der Menschen und trägt Angst in jedes Haus. DIE LINKE ist die einzige Partei, die konsequent für gute und sichere Renten kämpft.

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