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Lothar Bisky bei einer Aktion gegen das Bombodrom im Sommer 2002
Lothar Bisky bei einer Aktion gegen das Bombodrom im Sommer 2002

DIE LINKE wird den Protest der "FREIen HEIDe" weiter unterstützen

Seit nunmehr 15 Jahren kämpft die Bürgerinitiative "FREIe HEIDe" für eine zivile und friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Lothar Bisky, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, hat mit einem Brief an den Vorsitzenden Matthias Klenner der Bürgerinitiative zum heutigen 15jährigen Bestehen herzlich gratuliert. In dem Schreiben heißt es:

"Mit Ihrem großen bürgerschaftlichen Engagement und breiten Bündnis gegen die Wiederinbetriebnahme des Luft-Boden-Schießplatzes Bombodrom kämpfen Sie persönlich und Ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter von der "FREIen HEIDe" nicht nur für den Erhalt der Lebensqualität und eine Zukunftsperspektive der direkt betroffenen Region im Nordwesten Brandenburgs. Sie haben mit dem bisher sehr erfolgreichen Engagement deutschlandweit ein unübersehbares Zeichen dafür gesetzt, dass eine friedlichere Welt möglich ist und dass es sich lohnt, für die eigenen Positionen auch gegen Widerstände konsequent einzustehen.

An unserer Einschätzung aus dem Jahre 2003, die in einem Brief an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder nachzulesen ist, hat sich nichts geändert: Seit dem Abzug der sowjetischen Truppen ist rund um die Kyritz-Ruppiner Heide eine touristische und kulturelle Infrastruktur aufgebaut worden, die durch eine Wiederinbetriebnahme des Luft-Boden-Schießplatzes zerstört würde. Aus unserer Sicht gibt es für diese Region  keine Alternative zur friedlichen Nutzung der FREIen HEIDe!

Seien Sie versichert: Es bleibt dabei. Die Partei DIE LINKE wird den Protest der Bürgerinnen und Bürger weiter unterstützen. Wir fordern eine möglichst schnelle politische Entscheidung zum Verzicht auf eine militärische Nutzung des Bombodroms. Wir halten diesen Übungsplatz für überflüssig – in der FREIen HEIDe und überall in der Bundesrepublik. Wir werden weiter dafür streiten, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgeht. Dies bedeutet für uns auch, Auslandseinsätzen der Bundeswehr nicht zuzustimmen, weil sie die Probleme nicht lösen, sondern zu einem Anwachsen militärischer Gewalt und politischer Auseinandersetzung beitragen."


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