Friedensdemo in Berlin/Stuttgart
Beschluss des Parteivorstandes vom 13. September 2026
Am 3. Oktober ruft das Bündnis „Nie wieder Krieg“ zu großen Demonstrationen in Berlin und Stuttgart auf. Auf den Parteitagen in Chemnitz und Potsdam haben wir beschlossen: Die Linke stellt sich der Jahrhundertaufrüstung durch Merz und Co. entschieden entgegen. Deshalb rufen wir unsere Gliederungen auf, sich regional und überregional zahlreich an den Protesten zu beteiligen.
Milliarden werden in Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit gesteckt, während bei sozialen Leistungen, Bildung, Gesundheit und Infrastruktur gekürzt wird. Die Bundesregierung folgt der Logik der sogenannten „Zeitenwende“: Deutschland soll militärisch stärker und kriegstüchtiger werden. Dies ist die falsche Antwort auf die russischen und US amerikanischen Aggressionen, die die Welt erschüttern. Wir sagen klar: Nicht mehr Waffen machen unser Leben sicherer, sondern soziale Sicherheit, internationale Zusammenarbeit und eine Politik, die Konflikte friedlich löst. Für Panzer und Raketen ist Geld da, aber für ein gutes Leben soll angeblich nichts übrig sein. Das akzeptieren wir nicht.
Die Kosten dieser Politik tragen vor allem die Armen und Arbeiter:innen, während Rheinmetall & Co. an der Aufrüstung verdienen. Wir stehen für soziale Sicherheit statt Kriegspolitik und für Investitionen in ein gutes Leben für alle, statt in Waffen und Rüstungsprofite.
Für Die Linke gilt: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ gehört untrennbar zusammen. Antimilitarismus und Antifaschismus sind für uns zwei Seiten derselben Haltung. Deshalb stärken wir die Zusammenarbeit mit jenen Teilen der Friedensbewegung, die Frieden und Antifaschismus zusammendenken und werden das auch am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart deutlich machen.
Wer für Frieden eintritt, muss sich ebenso klar gegen den Faschismus stellen und darf sich nicht zum Steigbügelhalter der AfD machen.
Unsere Vertreter:innen werden auf den Kundgebungen genau dafür eintreten.
Gegen Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit, für soziale Sicherheit, Solidarität, und Frieden.
Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit: Social Media Bewerbung der Anreise