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Beschluss 2026/477

Aufruf zur Beteiligung an den Ostermärschen 2026

Beschluss des Parteivorstandes vom 21. März 2026

Krieg ist derzeit allgegenwärtig: Die USA bombardierten erst kürzlich völkerrechtswidrig den Iran, der Krieg in der Ukraine dauert an und auch das Sterben in Gaza geht trotz Waffenstillstand weiter. Gleichzeitig kosten im Sudan, im Ostkongo oder in Jemen weniger beachtete Kriege Hunderttausende Menschen ihr Leben. 

Das macht immer mehr Menschen Angst. Doch statt für Frieden und soziale Sicherheit zu Sorgen, befeuern Friedrich Merz und seine Bundesregierung diese Entwicklung. Daneben treiben sie derzeit die größte Militarisierung und Aufrüstung seit 1945 voran. Konkret bedeutet das: Milliarden fließen ins Militär, aber beim Wohnen, in der Pflege, Bildung oder beim Klimaschutz soll gespart werden. Das verschärft die Unsicherheit und soziale Spaltung.

Dem stellen wir uns entgegen. Die Linke steht an der Seite aller, die von Krieg, Gewalt und Vertreibung betroffen sind. Wir stellen uns entschieden gegen Krieg und Aufrüstung. 

Auch in diesem Jahr finden an vielen Orten Ostermärsche für Frieden statt. Die Linke ruft alle ihre Gliederungen auf, an Demonstrationen und Kundgebungen teilzunehmen. Als Zeichen gegen Aufrüstung und Krieg und für echte soziale Sicherheit.

Wir fordern

  • keine Wiedereinführung der Wehrpflicht, auch nicht durch die Hintertür
  • den Stopp der Militarisierung von Gesellschaft und Politik
  • ein Ende der Aufrüstung sowie

die Einführung einer Übergewinnsteuer für Rüstungskonzerne, die mit dem Sterben Gewinne machen