Menschen vor Profite!

Diskussion mit Beschäftigten des Universitätsklinikums Jena

Unsere Genoss*innen und Gesundheitsarbeiter*innen:

Susanne Kipping
Krankenschwester und Praxisanleiterin im UKJ
Bündnis mehr Personal für unser UKJ
LINKE und Ver.di Mitglied
Mitglied Kommission Entlastung
 
Ellen Ost
Fachschwester im UKJ
Bündnis Mehr Personal für unser unser UKJ
DIE LINKE und ver.di Mitglied
 
Maria Rüthrich
Ärztin am UKJ
Bündnis Mehr Personal für unser UKJ
Vorstandsmitglied DIE LINKE. Jena und der RLS Thüringen

freuen sich  zur Lage am UKJ, der Corona-Krise und der Misere des deutschen Gesundheitssystems zu diskutieren und auf eure Fragen zu antworten.

Link zur Facebookveranstaltung:
https://www.facebook.com/events/371993727039623/


Link zur Videokonferenz:
https://us02web.zoom.us/j/84937585763

Oder mit einem Fingertipp auf dem iPhone :
+496950502596,84937585763#  oder +496971049922,,84937585763#

Oder Telefon:
+49 695 050 2596  oder +49 69 7104 9922  oder +49 30 5679 5800
 
Webinar-ID: 849 3758 5763

++ Background ++
Vor fünf Wochen wurde die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus von der Weltgesundheitsorganisation zur Pandemie erklärt. Gesundheitssysteme vieler Länder stoßen an ihre Kapazitäten. Ob das deutsche Gesundheitssystem für die Bewältigung dieser Herausforderung gut gerüstet ist, ist schwer abzuschätzen. Fakt ist, dass seit Einführung des neoliberalen Fallpauschalen-Systems der Ökonomisierungsdruck in den Krankenhäusern gewaltig zugenommen hat. Radikaler Personalabbau, Materialeinsparungen, Outsourcing, Just-in-time Konzepte sowie gesteigerte Fallzahlen sind Mittel der Wahl um möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Dem hinzu kommt der seit Jahren bekannte Mangel an Ärztinnen und Ärzten. Die Corona-Pandemie verschärft die bestehenden Probleme.

In einem offenen Brief haben sich deutschlandweit Gesundheitsarbeiter*innen an Klinikumsvorstände und Landesregierungen gerichtet. Auch die Beschäftigten des Uniklinikums Jena haben Anfang April in einem offenen Brief (siehe Anhang) Forderungen an unsere Landesregierung gestellt. Der Fokus lag hierbei im Wesentlichen auf dem Schutz von Patient*innen und Gesundheitsarbeiter*innen, u.a. durch die Gewährleistung von ausreichend Schutzkleidung und dem Schutz von Risikogruppen auch innerhalb der Beschäftigten. Darüber hinaus ist rückt zunehmend die Abschaffung des DRG-Systems in den Fokus der Forderungen und Diskussionen.