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Klaus Ernst

LINKE unterstützt DGB-Forderungen in der Rentenpolitik und fordert Angleichung der Ostrenten

Die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes nach einem Programm gegen Altersarmut und für den Ausbau der gesetzlichen Rente wird von der Partei DIE LINKE unterstützt. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende Klaus Ernst:

Die gewerkschaftliche Forderung nach einem Ausbau der gesetzlichen Rentenversicherung zur  Erwerbstätigenversicherung und die Rücknahme der Rentenkürzungen der letzten Jahre findet unsere ausdrückliche Zustimmung. Nicht nur, dass immer mehr Menschen von ihrem Lohn nicht mehr leben können, immer mehr Menschen droht nach einem langen Arbeitsleben Altersarmut. Das ist eine skandalöse soziale Ungerechtigkeit.

Die Angleichung der Renten in Ost und West ist für DIE LINKE gleichfalls ein zentrales Thema. Wer erst 30 Jahre nach der Wiedervereinigung eine einheitliche Rentenberechnung vornehmen will, verwehrt vier ostdeutschen Rentnergenerationen  eine Anerkennung ihrer Lebensleistung. Das ist nicht akzeptabel.

Während die Krise an den Finanzmärkten die Schwäche der privaten Altersvorsorge immer offensichtlicher werden lässt, besitzt die Bundesregierung nicht den Weitblick, die gesetzliche Rente zu einer umfassenden, Lebensstandard sichernden Rente für alle Erwerbstätigen auszubauen. Dieses politische Versagen fällt heute und morgen Millionen von Rentnerinnen und Rentnern auf die Füße.