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Katja Kipping

Jeden Tag soziale Gerechtigkeit fördern und fordern

Erstmals findet morgen der von den Vereinten Nationen proklamierte Welttag der Sozialen Gerechtigkeit statt. Dazu erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping:

Mit diesem Tag werden die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die gerechte Verteilung von Einkommen und den Zugang zu öffentlichen Gütern für alle zu ermöglichen. Deutschland hat den Welttag der Sozialen Gerechtigkeit bitter nötig. Die wachsende soziale Spaltung ist ein zentrales gesellschaftliches Problem. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Hartz IV und zunehmendes Lohndumping, Kinder als Armutsrisiko und drohende Altersarmut auf der einen Seite stehen maßlose Managergehälter und Bonuszahlungen sowie Steuererleichterungen für Vermögende gegenüber.

Die schwarz-rote Regierungskoalition ist gerade angesichts der Wirtschaftskrise aufgefordert, soziale Gerechtigkeit zu fördern, statt Menschen unter dem fadenscheinigen Slogan "Fördern und Fordern" zu diskriminieren, zu stigmatisieren und in Armut leben zu lassen.

Alle Menschen haben das Recht auf soziale Sicherheit und auf Teilnahme am gesellschaftlichen Leben - ohne Wenn und Aber. Dies gilt nicht nur am Welttag der Sozialen Gerechtigkeit, sondern 365 Tage im Jahr.