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Bernd Riexinger

Trump setzt auf Bombardierung statt Aufklärung

Zum dem US-Luftangriff auf einen Militärflughafen in Syrien erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Der amerikanische Präsident Donald Trump reagiert auf den mutmaßlichen Giftgasangriff nach dem Motto: "Erst bombardieren, dann aufklären." Das sichert ihm vor allem innenpolitischen Zuspruch und den Anschein der Entschlossenheit an der Heimatfront.

Bei allem verständlichen und nachvollziehbaren Entsetzen über die Opfer des mutmaßlichen Giftgasangriffs muss eine gründliche Untersuchung der Vorfälle durch die Vereinten Nationen Vorrang vor militärischen Alleingängen haben. Die UN-Inspektoren müssen ihre Arbeit machen können. Die Wahrheit ist immer eines der ersten Kriegsopfer, die Verantwortung für dieses grausame mutmaßliche Kriegsverbrechen muss eindeutig geklärt werden.

Wer das tragische Schicksal der Menschen im syrischen Bürgerkrieg wirklich mildern will, kann sich nicht gleichzeitig abschotten und der Aufnahme von Flüchtlinge verweigern, die vor Fassbomben, Giftgas, dem IS und Hunger fliehen und stattdessen noch mehr Bomben auf das geschundene Land abwerfen.

Die militärische Eskalation in Syrien muss beendet und nicht weiter angeheizt werden.

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