Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz
Zum Hauptinhalt springen

Katja Kipping und Bernd Riexinge

Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!

Die Öffentliche Pflege in Deutschland ist eine humanitäre Katastrophe. Wir brauchen 100.000 Kräfte mehr in den Krankenhäusern und eine verbindliche Mindestpersonalregelung, um menschenwürdig pflegen zu können.

Wir dürfen im europäischen Vergleich nicht mehr das Schlusslicht bilden. Der im Koalitionsvertrag beschlossene Pflegeschlüssel für Krankenhäuser reicht nicht aus. In Deutschland kümmert sich eine Krankenschwester im Schnitt um 13 Patienten und Patientinnen, in den Niederlanden, beispielsweise, sind es sieben.

Die 8000 neuen Pflegekräfte in der Altenpflege, die Herr Spahn bereit wäre einzustellen, wären weniger, als eine zusätzliche Pflegekraft pro Einrichtung. Die Pflegeberufe müssen endlich aufgewertet werden: Können Sie von durchschnittlich 2500 Euro Bruttogehalt leben, Herr Spahn?

Bundesweit werden immer mehr Krankenhäuser geschlossen oder privatisiert, zahlreiche Pflegeeinrichtungen befinden sich in nicht tarifgebundener Trägerschaft, Lohndumping ist an der Tagesordnung. Daraus müssen wir schließen: Wettbewerbsfähigkeit und Profite von privaten Konzernen sind der GroKo wichtiger als die Menschenwürde.

Zurück zur Übersicht