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Hessen - Frankfurt

Weniger Lichtverschmutzung heißt mehr Gesundheit und Energieeinsparung

Die Fraktion DIE LINKE im Römer will mit einem Sechs-Punkte-Antrag an die Stadtverordnetenversammlung erreichen, dass es die Frankfurter nachts dunkler haben. „Zu viel künstliche Beleuchtung ist ungesund, weil das Hormon Melatonin dann nicht mehr ausreichend produziert wird“, sagt Hans-Joachim Viehl, der gesundheitspolitische Sprecher der LINKEN im Römer. „Der menschliche Organismus braucht die Dunkelheit, um Melatonin produzieren zu können.“ Bei einem Mangel des Hormons kann es zu Schlafstörungen kommen, medizinischen Erkenntnissen zufolge scheint Melatonin auch das Wachstum bestimmter Krebszellen zu unterdrücken.

Doch es geht nicht nur um mehr Gesundheit, sondern auch darum, Energie zu sparen. „Fast 50 Prozent des Lichts von Straßenlaternen wird nach oben und zu den Seiten abgegeben, wo es nicht nur nutzlos ist, sondern auch Verkehrsteilnehmer blenden kann“, betont Viehl. Sämtliche Straßenlaternen in Frankfurt, außer in denkmalgeschützten Bereichen sollen deshalb auf Natriumhochdrucklampen bzw. besser auf LEDs umgestellt werden. Darüber hinaus sollen Kugellampen und Straßenlaternen, die das Licht seitlich abstrahlen, durch neue seitlich und oben abgeschirmte Lampen ersetzt werden.

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