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Frankfurt/Main

Stadtklima darf nicht unter politischem Klima leiden – grüne Inseln schaffen

„CDU und Grüne sollten den Rat der Experten annehmen und vermehrt grüne Inseln in Frankfurt schaffen“, sagt Carmen Thiele, die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer. Einem Medienbericht zufolge plädieren auch Dr. Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst, Fachbereich Klima und Umwelt, sowie der Leiter des Städtischen Grünflächenamtes dafür. „Wir haben schon zwei Anträge gestellt, beide wurden abgelehnt. Es ist aber nicht die Zeit, um die Parteizugehörigkeit über die klimapolitischen Maßnahmen in Frankfurt entscheiden zu lassen“, betont Thiele.

DIE LINKE forderte zuletzt in einem Etatantrag zu Beginn dieses Jahres, genug Geld in den Haushalt der Stadt einzustellen, damit in der Innenstadt mehr Grün gepflanzt würde. Besonders Wohngebiete mit starker Verkehrsbelastung sollten dabei bedacht werden. Thiele: „Es ist ja nicht so, dass wir uns das aus Jux und Tollerei ausgedacht hätten. Herr Becker ist nicht der erste Wissenschaftler, der Grünflächen in Großstädten in den direkten Zusammenhang mit einem besseren Klima stellt. Dazu gehören Temperatursenkungen, eine höhere Luftfeuchtigkeit und außerdem filtern Grünpflanzen Staubpartikel.“ 

Vor allem die Grünen als einstige Vorreiter in Sachen Umwelt und Ökologie müssten sich zunehmend fragen, warum sie den Etatantrag der LINKEN abgelehnt hätten. Damit schlügen sie außerdem den Rat der eigenen Fachleute in den Wind, kritisiert Thiele.

 

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